Konzepte für den ländlichen Raum und Handlungsempfehlungen

HANDLUNGSLEITFADEN ZUM BAUEN  im Innen- und Außenbereich
Das LEIIK - Team hat einen Handlungsleitfaden zum Bauen im Innen- und Außenbereich für den Landkreis Dahme-Spreewald erarbeitet. Der Landkreis Dahme-Spreewald gehört zu den sich dynamisch entwickelnden Landkreisen im Bundesland Brandenburg. Anhand von Identifizierung, Analyse und Bewertung u.a. der konkreten Problematik in zwei Referenzgemeinden sollten einfache und praxisorientierte Handreichungen für Verwaltung und BürgerInnen entstehen. Die Arbeitsergebnisse wurden während der gesamten Projektlaufzeit in Workshops und einem Begleitgremium mit Entscheidungsträgern und anderen regionalen Akteuren diskutiert und 2021 präsentiert und publiziert. Fachlich umfassend unterstützt haben die beiden LEIIK-Rechts-Gutachter Michael Köppl und Peter Sterzing.
Weitere Informationen zum Landkreis Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info

ZWISCHEN HOMEOFFICE UND COWORKINGSPACE - Begleitforschung und Raumkatalog
Das 2022 gestartete Forschungsvorhaben führt die bisherigen Untersuchungen des LEIIK-Teams zum Thema niedrigschwellige Aktivierung von Leerraum in strukturschwachen Regionen fort.
 Ziel ist ein belastbarer und übertragbarer Raumkatalog für flexible Arbeitsplatzkonzepte, welcher durch ein entsprechendes Planspiel mit ausgewählten kommunalen AkteurInnen aus dem ländlichen Raum bereits projektbegleitend einem Praxistest unterzogen wird.
Weitere Informationen unter www.kreative-produktionsstaedte.de

MULTIPLES HAUS - Daseinsvorsorge und Nachbarschaft
Multiple Häuser sind Mehrfunktionshäuser: die Nutzungen in einem Multiplen Haus können täglich wechseln - am Montag kommt der Arzt, am Dienstag berät die Sparkasse, am Mittwoch hilft die Physiotherapeutin, am Donnerstag kommt die Friseuse, am Freitag werden Lebensmittel verkauft und abends und am Wochenende gibt es Kaffeeklatsch, Skatabend, Tanz, Chor und Internetkurse,...
Mit dem Multiplen Haus soll die fehlende Mobilität der Anwohner ersetzt werden durch die Mobilität der „Dienstleister“. Sie teilen sich als „feste“ Nutzer nach dem Prinzip des „carsharing“ Grundmiete und Nutzungsgebühren für das Haus. Da die Raumnutzungen wechseln können, bieten benachbarte Dörfer mit einem Netzwerk Multipler Häuser auch wieder ein attraktives Arbeitsumfeld für Ärzte, Lebensmittelhändler, Friseure etc., die aus wirtschaftlichen Gründen ein Dorf nur noch wöchentlich oder monatlich besuchen können: je mehr Orte sich vernetzen, desto kürzer sind die Wege der Dienstleister und desto wirtschaftlicher wird deren Engagement.
Weitere Informationen unter www.multiples-haus.de